Gehörlose beten mit großen Gesten

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Diakon Holger Meyer ist seit 20 Jahren ihr Seelsorger. Foto: Stephanie Alvarez Es ist alles ein wenig anders an diesem Samstag in der Augustinus-Kirche in Cloppenburg. Nur neun maskierte und in ihre Winterjacken eingemummelte Gläubige lauschen Diakon und Gehörlosenseelsorger Holger Meyer — normalerweise seien es 30, die zum Gehörlosengottesdienst des Katholischen Gehörlosenvereins Cloppenburg KGV kommen. Meyer spricht über die deutsche Einheit und warum die Mauer gefallen ist. Dabei macht er mit den Händen eine Bewegung, als ob er eine unsichtbare Wand durchbreche.

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Sparbetrieb vierten und letzten Teil der Reihe Lebens- und Arbeitswelten beschäftigen wir uns mit den Biografien zweier gehörloser Menschen, die es geschafft haben, ihre Berufswünsche zu realisieren. Bild: Florian Katzmayr Und der Lehrgangsleiter hat gemeint, ich soll mir ein Diktaphon mitnehmen. Ich schaue ihn an und sage: Und? Und dann sagt er: Und zu Hause kannst du es dir dann ganz genau anhören. Ich kann mir das nicht anhören, das funktioniert für mich nicht. Zwei gehörlose Menschen im Porträt.

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