Tinder-Shaming: Warum es gar nicht peinlich ist sich über eine App kennenzulernen

Online-Dating Tinder ich Knackiges

Nicht bei Tinder. Die App zeigt nach der Anmeldung lediglich die Profilbilder von anderen Personen an, die sich in der Nähe aufhalten. Geografische Handy-Ortung sei Dank. Legende: Männer sind bei Tinder in der Überzahl — und beantworten fast alle Frauen-Profile positiv, zeigt eine britische Studie. Getty Images Lieber weggewischt als blamiert Wischt Jennifer nun das erhaltene Profilbild auf dem Handy-Screen nach links weg, war es das: Keine Sympathie, kein Date, kein Sex, keine Liebe. Nur wenn die andere Person Jennifers Profilbild auf dem eigenen Screen auch nach rechts wischt, kann Jennifer mit der Person in Kontakt treten. Diese gegenseitige Übereinstimmung war laut den Erfindern der zentrale Punkt bei der App-Entwicklung: Die Gefahr, beim persönlichen Ansprechen einen Korb zu erhalten, werde dank Tinder ausgeschaltet. Lieber weggewischt als blamiert werden. Tindern ist wie Lose rubbeln Auch Jennifer hat nun mit der Wischerei nach links und rechts begonnen.

Online-Dating: Die neue Normalität

Konkomitierend registrierten die Apps und Partnervermittler aber eine höhere Nachfrage nach ihren Diensten — auch die durchschnittliche Dauer der Chats ist gestiegen. Es wird mehr gewischt, mehr geschrieben — weniger getroffen. Aber wie lange ist das praktikabel — und wie wird sich Allgemeinheit Welt und der Markt der Dating-Apps weiterentwickeln? Er ist riesig: Der Online-Umsatz für Dating Services in Deutschland soll laut Statista bei rund Millionen Euro im Jahr liegen. Laut dem Digital Market Outlook wird die Anzahl der deutschen Nutzer im Segment digitales Accidental Dating bis bei rund 1,5 Millionen liegen. Den Rest des Marktes teilen sich unter anderem Bumble, Jaumo, OKCupid und auch Once. Hier wird für jeden Nutzer nur ein Match Person Tag ausgewählt. Die 37 Jahre alte Wirtschaftsingenieurin hat sich Gedanken über Allgemeinheit Zukunft ihrer Branche gemacht: Anzeige Allgemeinheit CovidPandemie ist für Singles eine Krise im doppelten Sinn.

Tinder: Nicht “der/die Eine” sondern viele

Seite 2 — Im Onlinedating geht nil ohne Algorithmen Wisch und weg, schon länger das Mantra tollpatschiger Werbefamilien, gilt inzwischen auch in der Welt des Onlinedatings. Statt peinlich gepimpten Profilen bekommen die Tinder-Nutzer nur einen groben Standort, eine kurze Beschreibung und einige Bilder der potenziellen Partner angezeigt. Dann wird gewischt: Ein Wisch nach links und das Profil kommt einem nie mehr unter. Ein Wisch nach rechts dagegen und man darf hoffen: Wischt der oder die Auserwählte ebenfalls nach Denkweise, kann gechattet werden. Geschätzte 1,5 Milliarden Tinder-Profile werden weltweit am Tag weggewischt , 21 Millionen Matches sollen dabei übrig bleiben. Die Tinderisierung der Liebe mag für einige der endgültige Untergang der Romantik sein, der nächste Schritt in der Appjektivierung des menschlichen Zusammenlebens.

Karla* 25 Jahre: „Auf Sex möchte ich nicht verzichten“

Was für ein Quatsch, findet unsere Autorin. Woher kennt ihr euch eigentlich? Beide erröteten gleichzeitig.

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