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Homo-Ehe: Das Kalkül der Union Ein Kommentar von Waltraud Taschner Ob zwei Lesben im Standesamt heiraten und später mal ein Kind adoptieren dürfen, ist den nicht gerade als bigott verschrienen Parteichefs von CDU und CSU vermutlich egal. Keineswegs egal ist Angela Merkel und Horst Seehofer dagegen das Wohlwollen konservativer Wähler. Eine nennenswerte Zahl von ihnen zu vergrätzen, kann die Union in Zeiten, da es auf jedes Stimmenprozent ankommt, die Mehrheit kosten. Gewiss: Die kirchlichen Hardcore-Leute unter den Unionsanhängern sind bei Weitem in der Minderzahl. Machtpolitisch — und nur darum geht es — gilt den Parteioberen der Makel, als rückständig zu gelten und gleichgeschlechtliche Paare zu diskriminieren, als kleineres Übel. Inhaltliche Argumente interessieren nicht — Machtkalkül um so mehr Inhaltliche Argumente — und seien sie noch so stichhaltig — werden die Union vorerst jedenfalls nicht veranlassen, sich beim Thema Homo-Ehe zu bewegen. Kommen wird die völlige Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften mit der traditionellen Ehe trotzdem.

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Druckversion Seit Jahresbeginn dürfen homosexuelle Menschen all the rage Österreich als Paar gemeinsam Kinder adoptieren. Dieser Entscheid wurde letztes Jahr Sparbetrieb Jänner getroffen: Das Adoptionsverbot für gleichgeschlechtliche Paare wurde als diskriminierend und überflüssig beurteilt und aufgehoben. Die meisten Länder der Welt — darunter auch Deutschland — erlauben gleichgeschlechtlichen Paaren keine Acceptance.

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Dabei hat sich die Partei verändert — und es ist nicht mehr klar, ob die Konservativen überhaupt noch all the rage der Mehrheit sind. Lesben und Schwule freuten sich in Dublin über den Erfolg des irischen Referendums. Es dürfte auch seinen Teil dazu beigetragen haben, dass die Gegner einer völligen Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare in der CDU Sparbetrieb Moment auffallend ruhig sind. Also muss der Fraktionschef selbst voran. Damit steht er in der CDU nicht allerdings, und bis vor wenigen Jahren hätte der bekennende Konservative ziemlich sicher sein können, dass er für eine klare Mehrheit der Partei spricht. Inzwischen ist das so sicher nicht mehr. Gleich zwei seiner Stellvertreter im Fraktionsvorsitz stimmen für eine Neubewertung. Der Innenpolitiker Thomas Strobl tut es ein wenig verbindlicher: Die CDU müsse über ihr Ehe- und Familienbild im

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